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2011 Hamburg, Szenen aus Goethes Faust

Szenen aus Goethes Faust

hamburgersymphonikerfaust

Composer : Robert Schumann
Librettist : Johann Wolfgang von Goethe
Venue and Dates :

Hamburg Laeiszhalle
29 September 2011 19:30h
Concert performance

Conductor : Jeffrey Tate
Performers :

Gretchen /Poenitentium : Juliane Banse
Martha / Not  : Monica Groop
Sorge / Sopran Solo : Chen Reiss
Mangel / Mulier Samaritana : Anna-Nina Bahrmann
Schuld / Mater gloriosa/ Maria Aegyptiaca : Iris Vermillion
Faust /Pater Seraphicus/ Dr Marianus : Simon Keenlyside
Mephistopheles / böser Geist / Pater Profundus : Georg Zeppenfeld
Ariel / Pater Ecstaticus : Steve Davislim
Hamburg Symphony Orchestra
Staatlicher Akademischer Chor „Latvija“
Tölzer Knabenchor

Soundbites

FK, Die Welt, 1.10.2011

“Triumphale Rückkehr Jeffrey Tates …Auch musikalisch war der Abend mehr als ergiebig, getragen von einem farbenreich spielenden Orchester und den Stimmen von Simon Keenlyside als Faust, Georg Zeppenfeld als Mephisto und Juliane Banse als Gretchen – und auch die scheinbaren Nebenrollen waren bestens besetzt: Tenor Steve Davislim gab einen schelmischen Ariel, während die Sopranistin Chen Reiss die Figur des grauen Weibes Sorge mit keck schnippischen Einsprengseln anreicherte. …”

 

Stä, Hamburger Abendblatt, 1.10.2011

“Ein Fest mit “Faust” in der Laeiszhalle … In der Titelpartie beeindruckte der britische Bariton Simon Keenlyside mit kernig-maskulinem Strahl. Dabei hätte er mitunter durchaus etwas weniger Kraft aufwenden und stattdessen liedhafter gestalten dürfen – denn die Symphoniker ließen den Sängern viel Raum. …”

R. Tiedemann, Opernglas, 11/2011

“… ein Lob, das umso gehaltvoller ist, als hier eine für Hamburger Verhältnisse schon als ungewohnt hochkarätig zu bezeichnende Solistenriege verpflichtet werden konnte, die man hier in dieser Dichte leider kaum noch erleben darf.  Allen voran Simon Keenlyside mit seinem markanten und doch balsamisch runden Bariton als intensiv mitfühlender, leidender Faust. Der Sänger, den man seit Jahren an der Hamburgischen Staatsoper, wo er doch einstmals sein Debüt gegeben hat, so schmerzlich vermisst, lieferte geradezu eine Lehrstunde ab in Sachen Atemtechnik, Phrasierung, Stil. Seine exzellente Aussprache machte zudem dem Zuhörer die von Schumann für seine bewußt selektive “Faust”-Adaption zusammengestellten Szenen leicht mitnachvollziehbar. …”

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Lucy Turner October 2, 2011 at 8:28 am

Interesting to see Covent Garden’s Don Giovanni poster being used to advertise Simon as Faust in Hamburg. These certainly are two of opera’s most famous routes to hell!!

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